




Ambulante Kinderhospizdienste:
Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. arbeitet bundesweit an der Verbesserung der Versorgungsstrukturen für lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihrer Familien.
In Deutschland gibt es 6 stationäre Kinderhospize, welche die stationäre Versorgung von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihren Familien gewährleisten. Zwei weitere stationäre Kinderhospize befinden sich im Aufbau. Nach Dafürhalten des Deutschen Kinderhospizverein e.V. ist das Angebot nach stationären Kinderhospizen vorerst ausreichend. In der Regel ist die Unterbringung in einem stationären Kinderhospiz auf 4 Wochen jährlich begrenzt. Die überwiegende Zeit des Jahres verbringen die Familien zu Hause.
Vor diesem Hintergrund wurde Ende 2004 im Deutschen Kinderhospizverein der Aufbau von neuen ambulanten Kinderhospizdiensten mit eigenständigen Inhalten und Strukturen als eine dringliche Aufgabe beschlossen.
Unsere ambulanten Kinderhospizdienste begleiten die Familien ab der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung, im Leben und Sterben und über den Tod der Kinder hinaus. Eine hauptamtliche Kinderhospizmitarbeiterin leitet den ambulanten Kinderhospizdienst. In einem persönlichen Gespräch bietet sie den erkrankten Kindern und ihren Familien die Möglichkeit, ihre Bedürfnisse zu äußern. Sie vermittelt der Familie eine ehrenamtliche Kinderhospizmitarbeiterin. Das Angebot ist für die Familie kostenfrei.
Die ehrenamtlichen Kinderhospizmitarbeiterinnen müssen vorab einen Befähigungskurs absolvieren. Der Deutsche Kinderhospizverein entwickelt dazu ein eigenes Curriculum, das sich auf seine praktischen Erfahrungen mit der Kinderhospizarbeit gründet. Einzigartig ist, dass im Deutschen Kinderhospizverein die Familien an der Gestaltung des Befähigungskurses mitwirken und dadurch mitentscheiden, welche Inhalte den Ehrenamtlichen in einem Befähigungskurs vermittelt werden. An der Durchführung des Befähigungskurses wirken Eltern und externe Referenten mit.
Ziel der ambulanten Kinderhospizdienste ist es, die Lebensqualität der betroffenen Kinder und ihrer Familien zu unterstützen.
Dabei orientieren wir uns an:

